In der Titelgeschichte geht es diesmal um die "Sklaven im Altertum". Zwar war der Menschenhandel in jener Zeit allgegenwärtig, doch wurde er als Teil der eigenen Kultur stets verleugnet. Zudem berichten wir über die einzigartige Kultur der Dogon im heutige Mali sowie die überraschend vielfältige Kultur der arktischen Karibujäger.
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Am 23. Oktober wählen die Schweizer ein neues Parlament. Wie seit Jahrzehnten geht es im Wahlkampf auch um das Verhältnis der Alpenrepublik zum Rest der Welt – und den scheinbar drohenden Verlust der eidgenössischen Identität.
Die Ausbeutung von Unfreien hat eine lange Tradition, die vielleicht bis in die Jungsteinzeit reicht. Spätestens
seit der Antike gründeten Wohlstand und Wirtschaftsmacht zu einem wichtigen Teil auf der Verfügbarkeit von Sklaven – und das gilt in vielen Ländern auch heute noch.
Schon seit dem Aufblühen der mykenischen Kultur gehörten Sklaven zum Alltagsbild der Antike. Die Abgrenzung von Freien und Unfreien aber stellte Juristen wie Philosophen vor Probleme.
Sklavenhändler belieferten die Märkte der antiken Städte mit Tausenden von Menschen. Trotzdem stoßen Forscher nur selten auf Spuren des lukrativen Wirtschaftszweigs.
Irgendwann in der Zeit zwischen dem 12. und
14. Jahrhundert verließen die Dogon ihre Heimat in der heutigen Grenzregion von Mali und Guinea. Vielleicht flohen sie vor einer Dürre. Oder vor...
Ein Urlaub im Land der Dogon ist eher anstrengend. Trotzdem ist der Tourismus bereits so weit entwickelt, dass seine negativen Auswirkungen erkennbar sind. Die Behörden in Mali bemühen sich, die...
Vor 1500 Jahren starb der Frankenkönig Chlodwig. Mit seinen Eroberungen legte der Merowinger das Fundament für das
fränkische Großreich. Sein Übertritt zum katholischen Glauben wirkte sich auf das gesamte Mittelalter aus. Zu Lebzeiten hatte diese Entscheidung allerdings politische Gründe.
Wenn Gino Fornaciari seine Diagnose stellt, haben die "Patienten" nichts mehr davon. Der Paläopathologe will wissen, woran die Menschen vor Jahrhunderten litten. Dazu erforscht er die sterblichen...
Der Leipziger Ägyptologe Georg Steindorff war ein führender Vertreter seines Fachs und begründete eine der bedeutendsten Lehrsammlungen Deutschlands. Dann geriet der Wissenschaftler jüdischer Herkunft in die Mühlen des Nationalsozialismus – und erst 2011 entschied sich der Verbleib eines Teils seiner Sammlung.
Europäern erschien die Welt jenseits des Polarkreises fremd und unwirtlich. Doch seit Jahrtausenden bewohnen Menschen die Arktis und verstehen es, ihre Ressourcen zu nutzen.
Seit 4500 Jahren leben Menschen an der Küste Grönlands. Bis vor etwa 50 Jahren folgten sie in den Sommermonaten den Karibuherden in die Tundra. Der Prähistoriker Clemens Pasda von der Universität Jena ist ihnen zusammen mit deutschen, grönländischen und dänischen Kollegen auf der Spur.
Kraft seines Charismas vermochte Alexander zehntausende Soldaten für einen Feldzug von Griechenland bis an die Grenzen Indiens zu gewinnen – und im Handumdrehen ein ganzes Weltreich zu erobern. Dabei strebte er danach, es den mythischen Helden gleichzutun –
in ihren Taten wie ihrem Auftreten.
Alexander der Große hat die antike Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Noch bis in das späte Mittelalter boten seine Taten Stoff für Dichter in Orient und Okzident. Doch da war aus dem Makedonenkönig schon längst eine Fantasiegestalt geworden.
... gegen 16.00 Uhr hallte der letzte Hammerschlag durch die Black Hills von South Dakota. Nach 14 Sommern waren die amerikanischen Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore...