In einem Staat waren sie nie geeint. Doch das große Volk der Kelten hatte gemeinsame religiöse Vorstellungen, die – den gallischen Barden sei Dank – bis in unsere Zeiten überdauerten.
Zuerst einmal möchte ich sagen wie toll ich ihre Zeitschrift finde.
Seit der Ausgabe 2/2005 bin ich treuer Leser Ihrer, für mich hoch interessanten, Zeitschrift. Ich fand sie übrigens per Zufall in einem Kiosk in den Ferien in Ascona (Kanton Tessin; Schweiz). In jeder Zeitschrift fand ich bisher Beiträge die mein Interesse weckten.
Ich finde es toll das die Zeitschrift ab der aktuellen Ausgabe häufiger erscheint. Der Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe zum Thema Kelten hat mich ganz besonders interessiert da ich mich mit dem Thema seit längerem auseinandersetze. Zur Seite 26 hätte ich was anzumerken:
Das Manx wird zwar im Text erwähnt, auf der Karte aber nicht angegeben. Es gäbe noch eine weitere ausgestorbene Inselkeltische Sprache, nämlich das Kumbrische (wurde in Nordengland gesprochen). Der korrekte Name für das Irische ist Irisch-Gälisch/Irisches Gälisch (Gaeilge), als Unterscheidung vom Schottisch-Gälisch/Schottisches Gälisch (Gàidhlig). Manx oder korrekter Manx-Gälisch (Gaelg) und Kornisch (Kernewek) sind nicht ausgestorben, sie waren ausgestorben. Beide Sprachen wurden wiederbelebt. Auf der Insel Man (Manx) sprechen 1689 (Stand: 2001) Menschen Manx. Mittlerweile gibt es auch über 28 Muttersprachler (der älteste davon ist übrigens 16 Jahre alt).
In Cornwall (Kernow) wird Kornisch von 3250 Menschen gesprichen. Die Anzahl die kornisch sehr gut beherrschen dürfte aber däutlich kleiner sein. Das Schottische Gälisch würd übrigens auch in Kanada gersprochen, genauer gesagt in der Provinz Neuschottland (Alba Nuadh). Dort soll es 1000 Sprecher geben, allerdings mehrheitlich ältere Leute. Das Walisische heisst übrigens korrekter Kymrisch.
Das Irisch-Gälische wird übrigens auch in Nordirland (Tuiasceart Éireann) gesprochen. Es gibt jedoch meines Wissens nach keine Daten über die Verbreitung.
Freundlich grüsst aus der Schweiz Ihr treuer Leser
"Irisch" ist in der Tat die "korrekte" Bezeichnung für die Sprache. Die Iren selbst hören es gar nicht gerne, wenn man ihre Nationalsprache als Gälisch oder Irisch-Gälisch bezeichnet.
Kornisch wird fließend und im täglichen Gebrauch von ca. 250 bis 300 Personen gesprochen. Weitere 1000 - 3000 Personen befinden sich in den verschiedenen Stadien des Spracherwerbs vom "blutigen Anfänger" bis zu Sprechern, die einfache Gespräche und Alltagssituationen meistern können. Für das Jahr 2000 waren 13 Jugendliche mit kornischer Muttersprache bezeugt.
Im Lesershop finden Sie alle Hefte und Sonderhefte des Verlags, Sammelordner, Jahres-CD-Roms sowie weitere ausgewählte Produkte rund um Spektrum der Wissenschaft.
Versehen mit zahlreichen Kartenabbildungen, zeigt dieses Buch, welchen Einfluss die Antike auf das Weltbild von Abendland und islamischen Orient hatte und wie beide Kulturkreise es weiterentwickelten.
» weiter
Die Etrusker – Geburtshelfer Roms; Pompeji – Stadtgeschichte en bloc; Adler im Druidenland – Caesars Sieg über die Gallier; Ilion – Heldengedenken in Troia; Alle Jahre Wahlkampf – Der Kampf um die... » weiter
Der Science-Shop hält für Sie eine große Auswahl an naturwissenschaftlichen Fachbüchern bereit. Außerdem finden Sie im Science-Shop spannende populärwissenschaftliche Literatur und DVDs, sowie unterhaltsame Spiele und überraschende Spielereien und Geschenkideen.
1. Die Sprachen der Kelten
09.10.2006, Alex Volkart, CH-EnnetbürgenZuerst einmal möchte ich sagen wie toll ich ihre Zeitschrift finde.
Seit der Ausgabe 2/2005 bin ich treuer Leser Ihrer, für mich hoch interessanten, Zeitschrift. Ich fand sie übrigens per Zufall in einem Kiosk in den Ferien in Ascona (Kanton Tessin; Schweiz). In jeder Zeitschrift fand ich bisher Beiträge die mein Interesse weckten.
Ich finde es toll das die Zeitschrift ab der aktuellen Ausgabe häufiger erscheint. Der Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe zum Thema Kelten hat mich ganz besonders interessiert da ich mich mit dem Thema seit längerem auseinandersetze. Zur Seite 26 hätte ich was anzumerken:
Das Manx wird zwar im Text erwähnt, auf der Karte aber nicht angegeben. Es gäbe noch eine weitere ausgestorbene Inselkeltische Sprache, nämlich das Kumbrische (wurde in Nordengland gesprochen). Der korrekte Name für das Irische ist Irisch-Gälisch/Irisches Gälisch (Gaeilge), als Unterscheidung vom Schottisch-Gälisch/Schottisches Gälisch (Gàidhlig). Manx oder korrekter Manx-Gälisch (Gaelg) und Kornisch (Kernewek) sind nicht ausgestorben, sie waren ausgestorben. Beide Sprachen wurden wiederbelebt. Auf der Insel Man (Manx) sprechen 1689 (Stand: 2001) Menschen Manx. Mittlerweile gibt es auch über 28 Muttersprachler (der älteste davon ist übrigens 16 Jahre alt).
In Cornwall (Kernow) wird Kornisch von 3250 Menschen gesprichen. Die Anzahl die kornisch sehr gut beherrschen dürfte aber däutlich kleiner sein. Das Schottische Gälisch würd übrigens auch in Kanada gersprochen, genauer gesagt in der Provinz Neuschottland (Alba Nuadh). Dort soll es 1000 Sprecher geben, allerdings mehrheitlich ältere Leute. Das Walisische heisst übrigens korrekter Kymrisch.
Das Irisch-Gälische wird übrigens auch in Nordirland (Tuiasceart Éireann) gesprochen. Es gibt jedoch meines Wissens nach keine Daten über die Verbreitung.
Freundlich grüsst aus der Schweiz Ihr treuer Leser
2. zum Leserbrief des Herrn Alex Volkart
21.11.2006, Daniel Prohaska, CH-St.Gallen"Irisch" ist in der Tat die "korrekte" Bezeichnung für die Sprache. Die Iren selbst hören es gar nicht gerne, wenn man ihre Nationalsprache als Gälisch oder Irisch-Gälisch bezeichnet.
Kornisch wird fließend und im täglichen Gebrauch von ca. 250 bis 300 Personen gesprochen. Weitere 1000 - 3000 Personen befinden sich in den verschiedenen Stadien des Spracherwerbs vom "blutigen Anfänger" bis zu Sprechern, die einfache Gespräche und Alltagssituationen meistern können. Für das Jahr 2000 waren 13 Jugendliche mit kornischer Muttersprache bezeugt.
Viele Grüße,
Daniel Prohaska