Der Kaiser hat einen schweren Kopf. 4,5 Tonnen wiegt sein Marmorschädel, eines der berühmtesten Stücke der Kapitolinischen Museen in Rom und als Kopie derzeit in Deutschland unterwegs. Majestätische zwölf Meter war das Standbild einst hoch. Heute ist die Statue des Kaisers Sinnbild der Konstantinforschung: Viele Fragmente sind erhalten, aber das Bild bleibt Stückwerk. Liebstes Glied der Forschung ist die rechte Hand Konstantins. Ein ausgestreckter Finger weist nach oben, die anderen sind zusammengelegt, kein Redegestus also, bei dem stets die ausgestreckten Zeige- und Mittelfinger klarmachten, wer das Wort hatte. Konstantin schien etwas anderes zu meinen. Zeigte er den mahnenden Finger in Richtung Himmelreich?
Zur Erscheinung, die Konstantin vermeindlich am Himmel sah, vermisse ich immer wieder den Hinweis, dass es durchaus eine meteorologische Erklärung gibt, die als Sonnenhalo bezeichnet wird. Verschiedene optische Phänomene existieren hier, wobei eine Kombination aus Horizontalkreis und Lichtsäule ein Kreuz ergibt in dessen Mittelpunkt die Sonne steht! Übrigens liegt auch für andere "Offenbarungen" am Himmel dieser Erklärungsversuch nahe.
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07.09.2007, Henning Kläfker, Meyerhofstr. 9 in 24106 Kiel
Sehr geehrte Mitarbeiter von Abenteuer Archäologie,
ich möchte eine kleine Amerkung zu ihrem Artikel "Ein kolossaler Kaiser" machen. Professor Peter Weiß von der Christian-Albrechts-Universität hat das Phänomen der kaiserlichen Kreuzerscheinung auf der Basis der Texte des Eusebius schlüssig erklärt.
Die Himmelerscheinung wird heute als Halo bezeichnet und ist nach persönlichen Aussagen von Prof. Weiß und auch von Herrn Prof. Schmaltz, Archäologe an der Universität Kiel, die beide unabhängig voneinander solch eine Erscheinung zu sehen bekamen, auch für den heutigen aufgeklärten und abgebrühten Menschen so eindrucksvoll, daß man aus diesem Erleben heraus die Wirkung auf Konstantin nachvollziehen kann.
Herr Prof. Weiß hat zwar für seine These viel Kritik und sogar Prügel bezogen, doch stichhaltige Gegenargumente (so wird immer nur am Schriftsteller Eusebius herumkritisiert) fehlen; bis heute.
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Versehen mit zahlreichen Kartenabbildungen, zeigt dieses Buch, welchen Einfluss die Antike auf das Weltbild von Abendland und islamischen Orient hatte und wie beide Kulturkreise es weiterentwickelten.
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1. Kreuzzeichen im Himmel
18.06.2007, A. Wiegele, Gilching>> www.meteoros.de
2. Viel Kritik und sogar Prügel
07.09.2007, Henning Kläfker, Meyerhofstr. 9 in 24106 Kielich möchte eine kleine Amerkung zu ihrem Artikel "Ein kolossaler Kaiser" machen. Professor Peter Weiß von der Christian-Albrechts-Universität hat das Phänomen der kaiserlichen Kreuzerscheinung auf der Basis der Texte des Eusebius schlüssig erklärt.
Die Himmelerscheinung wird heute als Halo bezeichnet und ist nach persönlichen Aussagen von Prof. Weiß und auch von Herrn Prof. Schmaltz, Archäologe an der Universität Kiel, die beide unabhängig voneinander solch eine Erscheinung zu sehen bekamen, auch für den heutigen aufgeklärten und abgebrühten Menschen so eindrucksvoll, daß man aus diesem Erleben heraus die Wirkung auf Konstantin nachvollziehen kann.
Herr Prof. Weiß hat zwar für seine These viel Kritik und sogar Prügel bezogen, doch stichhaltige Gegenargumente (so wird immer nur am Schriftsteller Eusebius herumkritisiert) fehlen; bis heute.
Mit freundlichen Grüßen